Über mich

Wenn ich als Journalistin über Tiere schreiben will, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen helfen, sollte ich viel über die wechselseitigen Wirkungen von Mensch und Tier wissen. Ich denke, dass ich mir diese Kompetenz in den vergangenen dreißig Jahren auf unterschiedliche Weise erarbeitet habe.
Als Medizinjournalistin bei DEINE GESUNDHEIT, der einzigartigen populärmedizinischen Zeitschrift der DDR, habe ich mich bereits mit den gesundheitlichen Aspekten der Mensch-Tier-Beziehung beschäftigt. Diese positiven Wirkungen ließen mich nicht mehr los. Hinzu kamen meine eigenen, bis heute andauernden Erfahrungen mit Katzen und Hunden.

Das Wissen über und die Empathie für Tiere brachten mich dazu ein Tierschutz-Magazin herauszugeben. HERZ+SCHNAUZE erschien von 2002 bis 2005. Es hatte kompetente Autoren und unterstützte viele Tierheime bei der Arbeit. In dieser Zeit und in über zwei Jahrzehnten ehrenamtlichen Engagements im Tierschutz, lernte ich Tiere kennen und verstehen. Ich wollte fortan an ihrem Recht auf ein artgerechtes Leben mitwirken. Als größte Ressource für einen respektvollen Umgang mit allen Lebewesen sehe ich die frühkindliche Erziehung. Ein Buch-Fragment zu diesem Thema schlummert seit langem in meinem Schreibtisch.

Meine Begegnung mit Donatha Wölk ermöglichte mir einen neuen, einen noch tieferen Einblick in die wechselseitigen Wirkungen zwischen Mensch und Tier. Mit Donatha Wölk, der „Fachkraft für tiergestützte Arbeit“ und seit 15 Jahren in dieser selbständigen Profession, wuchs schnell die Idee tiergestützte Arbeit und deren Wirkungen bekannter zu machen. So entstand das Lesebuch SIEBEN HUNDE UND IHRE PATIENTEN, das 2012 erschienen ist.
Da ich Donatha Wölk und Vier für Zwei, den Verein für innovative, tiergestützte Arbeit e.V.an meiner Seite habe, wage ich diesen Blog.